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Geschrieben von: Angelika Reichmuth
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Europaweite Kampagne für aktives Altern
Solidarität zwischen Jung und Alt wird im Zuge des demografischen Wandels in den Industrieländern immer stärker zu einer wichtigen Grundlage des Zusammenlebens der Generationen. Und die zunehmende Lebenserwartung als Chance zu sehen und bewusst und sinnvoll zu nutzen, ist ein Grundbedürfnis der meisten Menschen. Der Europäische Rat hat gemeinsam mit dem Europäischen Parlament deshalb das Jahr 2012 zum „Europäischen Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen“ erklärt.
Der Europäische Rat geht in seiner Begründung für diesen Beschluss davon aus, dass der Anteil der Bevölkerung der Union im Alter von Ende 50 und älter schneller als je zuvor zunehmen wird. Dies wird grundsätzlich als positiv gewertet, da es die Konsequenz einer besseren Gesundheit und verbesserten Lebensqualität ist. Dennoch wird der demografische Wandel als Herausforderung angesehen, vor allem was die Auswirkungen der Bevölkerungsalterung auf die europäischen Sozialmodelle betrifft. Eine der Antworten ist die Schaffung einer Kultur des aktiven Alterns im Sinne eines lebenslangen Prozesses, um die Chancen für eine aktive Teilhabe am Sozial- und Familienleben, einschließlich ehrenamtliches Engagement, lebenslanges Lernen, kulturelle Ausdrucksformen und Sport, zu verbessern. Als Auftaktveranstaltung zum „Europäischen Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen“ findet am 6. Februar in Berlin eine Fachkonferenz statt. In vier Foren diskutieren Fachleute aus Wissenschaft und Praxis unter anderem Potenziale und Chancen älterer Beschäftigter im demografischen Wandel, die Frage von Teilhabe und Engagement im Alter und realistische Altersbilder in der Gesellschaft. Die Veranstaltung versteht sich als Beitrag, das Potenzial aller Generationen zu mobilisieren und so die Solidarität zwischen den Generationen zu stärken. Dass die Konferenz bereits ausgebucht ist, macht das große gesellschaftliche Interesse an diesem Thema deutlich. Hier erfahren Sie mehr über das "Europäische Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen"
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